Nach den schwerwiegenden Korruptionsvorwürfen von Floyd Landis gegen den Radsport-Weltverband haben UCI-Präsident Pat McQuaid und sein Vorgänger Hein Verbruggen rechtliche Schritte angekündigt.

In einem Schreiben vom 7. Februar forderten die beiden Funktionäre den geständigen Dopingsünder auf, innerhalb von 15 Tagen seine Aussagen zurückzunehmen. Andernfalls werde man rechtliche Schritte einleiten.

Landis hatte im Zuge der Anschuldigungen gegen Armstrong behauptet, dass die UCI bestimmte Fahrer schütze. Ihn würde es nicht überraschen, wenn es beim Weltverband Bestechungen und Manipulationen gegeben habe.

Bereits während der Tour 2010 hatte die UCI eingeräumt, Spenden von Armstrong in Höhe von 125.000 Dollar erhalten zu haben. Dass mit dem Geld, wie von Landis behauptet, ein positiver Dopingtest Armstrongs vertuscht worden sei, wies die UCI aber zurück.

In den USA laufen derzeit Doping-Ermittlungen gegen Armstrong und das frühere US-Postal-Team. Landis hatte die Untersuchung durch sein umfangreiches Geständnis im Mai 2010 ins Rollen gebracht.

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