Dopingsünder Riccardo Ricco ist am Freitag nach insgesamt zwölf Tagen aus einem Krankenhaus in Modena entlassen worden. Der Radprofi hatte sich nach einer fehlgeschlagenen Eigenbluttransfusion zwischenzeitlich in kritischem Zustand befunden.

Die Staatsanwaltschaft von Modena ermittelt gegen den Kletterspezialisten wegen Sportbetrugs und Verstoßes gegen das Anti-Doping-Gesetz und will ihn nun befragen.

Die Ermittlungsbehörde hatte Ricco wegen des schlechten gesundheitlichen Zustands bislang noch nicht vernehmen können.

Ricco, der wegen Dopings bei der Tour de France 2008 für 20 Monate gesperrt worden war, wurde am 6. Februar mit Nierenversagen in das Krankenhaus eingeliefert.

Dort gestand er offenbar die Eigenbluttransfusion. Untersuchungen haben inzwischen ergeben, dass eine Transfusion mit nicht optimal konserviertem Blut Ursache für die gesundheitlichen Probleme war.

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