Im Zuge der Dopingermittlungen gegen den früheren US-Postal-Rennstall wird es für den siebenmaligen Toursieger Lance Armstrong immer ungemütlicher.

Die französische Anti-Doping-Agentur AFLD wird den US-Ermittlern um Cheffahnder Jeff Novitzky die Dopingproben Armstrongs von der Tour de France 1999 zur Verfügung stellen. "Die AFLD wird dem amerikanischen Rechtshilfegesuch nachkommen. Der Prozess hat aber gerade erst begonnen", sagte AFLD-Chef Bruno Genevois der französischen Tageszeitung "Le Monde".

Die Aushändigung der Proben dürfte dem gerade erst zurückgetretenen Radstar alles andere als gelegen kommen. In Nachuntersuchungen sollen in den sechs Proben Spuren des Blutdopingmittels EPO entdeckt worden sein, allerdings reichte dies nicht für eine sportrechtliche Verurteilung Armstrongs aus.

Für Novitzky könnte es jedoch ein weiteres Mosaikstück in seinen Ermittlungen sein.

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