Der dreimalige Toursieger Alberto Contador beharrt im Kampf gegen eine mögliche Dopingsperre auf seine Ridfleisch-Theorie. Laut Contadors Anwalt Andy Ramos seien die Tests der Europäischen Union bei Rindern nicht aussagekräftig.

"Nur 0,25 Prozent der spanischen Rinder werden auf Clenbuterol getestet, 99,75 Prozent nicht", sagte Ramos. Im vergangenen Jahr waren in Spanien allerdings alle 14.179 Kontrollen der Behörden auf Clenbuterol negativ ausgefallen.

Als weiteres Argument in der Verteidigungsstrategie führte Ramos an, dass der Bruder des Fleischlieferanten, aus dessen Bestand das ominöse Stück Rindfleich stammen soll, vor einigen Jahren wegen des Gebrauchs des Kälbermastmittels Clenbuterol bestraft worden war.

Contador war am zweiten Ruhetag der Tour 2010 positiv auf Clenbuterol getestet worden. Der Madrilene hatte die positive Probe mit kontaminierten Fleisch erklärt und war daraufhin vom spanischen Wettkampfkomitee freigesprochen worden.

Der Radsport-Weltverband UCI und die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) können aber noch vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS Einspruch einlegen.

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