Der Radsport-Weltverband UCI muss bis zum 24. März über einen Einspruch gegen den Doping-Freispruch von Alberto Contador entscheiden.

UCI-Präsident Pat McQuaid teilte am Samstag mit, dass man die vollständigen Unterlagen am 24. Februar empfangen und nun einen Monat Zeit habe, um das Urteil des spanischen Verbandes vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS anzufechten.

Die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA hat bis zum 24. April Zeit, um denselben Schritt zu vollziehen.

"Ich habe schwere Wochen hinter mir, in denen böse Dinge behauptet wurden. Ich werde nicht mehr so sein können wie früher. Ich hoffe, dass die UCI die Unterlagen sorgfältig und unvoreingenommen liest und sich keinem äußeren Druck beugt", sagte Contador.

Contador war im vergangenen Jahr bei der später von ihm zum dritten Mal gewonnenen Tour de France positiv auf das muskelbildende Mittel Clenbuterol getestet worden.

Der Spanier erklärte das Ergebnis mit dem Verzehr von verunreinigtem Fleisch und überzeugte damit seinen nationalen Verband, der von einer Sperre absah. Die UCI hatte sich zuvor für eine Sperre des 28-Jährigen ausgesprochen.

Unabhängig von der Entscheidung der UCI hat Contador die Teilnahme am Giro d'Italia (7. bis 29 Mai) als erstes großes Saisonziel ausgegeben: "Ich habe den Streckenplan im Internet gesehen. Er ist wirklich sehr hart." Auch eine Teilnahme an der Tour de France (2. bis 24. Juli) schließt der Spanier nicht aus: "Sie bleibt in meinen Plänen, und wenn ich kann, werde ich die Tour fahren."

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