Die deutschen Bahnradasse sind am zweiten Tag der Weltmeisterschaften im niederländischen Apeldoorn leer ausgegangen.

Hoffnungsträgerin Kristina Vogel und Miriam Welte fuhren im Teamsprint knapp an den Medaillenläufen vorbei und belegten den fünften Platz.

Auch bei den Verfolgern reichte es nicht zu Edelmetall, Lisa Brennauer, Charlotte Becker und Madeleine Sandig belegten in der 3000-m-Mannschaftsverfolgung genauso wie Youngster Nikias Arndt in der 4000-m-Einerverfolgung den siebten Platz.

Ganze 17 Tausendstelsekunden fehlten Vogel und Welte im Teamsprint zum vierten Platz in der Qualifikation und damit zum Einzug in den Lauf um Platz drei.

"Das tut verdammt weh, wenn man so knapp das kleine Finale verpasst", sagte Vogel, die auf der Position zwei aber immerhin die zweitschnellste Zeit fuhr: "Das lässt für morgen hoffen. Mein Ziel ist im Sprint das Halbfinale."

Das Halbfinale verpasste auch in der Mannschaftsverfolgung das deutsche Frauen-Trio, das in 3:27,623 Minuten gestoppt wurde. Den Titel holte sich stattdessen der britische Dreier, der in 3:23,419 Minuten das Finale gegen die USA gewann.

Der 19 Jahre alte WM-Debütant Arndt fuhr über 4000 m in 4:29,033 eine beachtliche Zeit und dürfte damit im deutschen Team der Mann für die Zukunft sein.

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