Radprofi Andreas Klöden darf weiter von seinem zweiten Gesamtsieg bei der Baskenland-Rundfahrt und dem ersten Triumph in diesem Jahr träumen.

Der 35-Jährige vom Team RadioShack liegt elf Jahre nach seinem ersten Sieg vor dem abschließenden Zeitfahren am Samstag nach wie vor zeitgleich hinter dem Gesamtführenden Joaquin Rodriguez aus Spanien.

Der Cottbuser wird im Kampf gegen die Uhr allerdings deutlich stärker eingeschätzt als Rodriguez und der ebenfalls zeitgleiche Gesamtdritte, Olympiasieger Samuel Sanchez.

Das vorletzte Teilstück von Eibar nach Zalla gewann der Italiener Francesco Gavazzi (Lampre) im Massensprint, nachdem Oscar Freire vom Team Rabobank im Tagesklassement nach hinten versetzt worden war. Der mehrmalige Weltmeister hatte als Erster die Ziellinie überquert, zuvor aber einen unerlaubten Schub von einem Teamkollegen erhalten.

Klöden erreichte auf Platz 14 wie seine beiden Hauptkonkurrenten um den Gesamtsieg zeitgleich mit dem Sieger das Ziel.

Das abschließende Zeitfahren am Samstag führt über 24 km rund um Zalla. Klöden weist bisher einen zweiten Platz bei Paris-Nizza als bestes Saisonergebnis auf.

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