Der mutmaßliche Doping-Arzt Michele Ferrari soll laut der italienischen Zeitung "Gazzetta dello Sport" mit seinem angeblich existenten Dopingnetzwerk einen Umsatz von 15 Millionen Euro generiert haben. Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Padua soll dieses zutage gebracht haben.

Diese Behörde führt gemeinsam mit dem FBI, dem amerikanischen Dopingermittler Jeff Novitzky und Interpol seit 2010 Untersuchungen, bei denen ein italienischer Staatsanwalt in der Schweiz auf Konten von Ferrari gestoßen sei, die eine Verbindung in die USA haben sollen.

Dort versuchen Ermittler zu klären, ob der siebenmalige Toursieger Lance Armstrong mit Ferraris Hilfe gedopt hat.

2001 hatte Armstrong bestätigt, dass er mit Ferrari zusammenarbeite und ihm vertraue. Nachdem der Arzt allerdings 2004 bei einem Dopingprozess verurteilt wurde, trennte sich der Texaner von Ferrari.

Auch bei den jüngsten Dopingermittlungen der italienischen Polizei gegen die Fahrer Michele Scarponi, Damiano Cunego und andere soll Ferrari involviert sein.

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