Der Internationale Sportgerichtshof CAS hat die vom Radsport-Weltverband UCI verhängte zweijährige Dopingsperre gegen den Slowenen Tadej Valjavec bestätigt und damit den Freispruch durch den slowenischen Verband gekippt.

Der 34-Jährige war im Mai 2010 von der UCI suspendiert worden, nachdem auffällige Werte in seinem Blutpass festgestellt worden waren.

Die Sperre läuft rückwirkend ab dem 20. Januar 2011.

In seiner Urteilsbegründung führte der CAS auf seiner Homepage an, dass die Anomalien Beweis genug für Blutdoping seien, und verwies auf die Urteile gegen die italienischen Profis Pietro Caucchioli und Franco Pellizotti, die Anfang März ebenfalls wegen verdächtiger Blutwerte für zwei Jahre gesperrt worden waren.

Valjavec war von der UCI zudem zu einer Geldstrafe von 52.500 Euro verurteilt worden, zusätzlich wurden seine Ergebnisse im Zeitraum vom 19. April bis 30. September 2009 annulliert.

Der slowenische Verband hatte sich trotz der Anzeichen eines Doping-Missbrauches geweigert, Maßnahmen gegen Valjavec einzuleiten. Der Tour-Zehnte von 2008 war nach Bekanntwerden der Auffälligkeiten von seinem Team AG2R suspendiert worden.

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