Der italienische Radsport kommt aus den Doping-Schlagzeilen nicht heraus.

Pasquale Muto ist beim Giro dell'Appennino am 10. April positiv auf das Blutdopingmittel EPO getestet worden. Das gab das Nationale Olympischen Komitee (CONI) am Dienstag bekannt.

Der 30-Jährige ist im italienischen Drittliga-Team Miche Mannschaftskollege von Stefan Schumacher, der nach dem Ablauf seiner Dopingsperre seit vergangenem Jahr wieder startberechtigt ist. Muto muss nun mit einer Sperre von zwei Jahren rechnen.

Währenddessen geraten Alessandro Ballan und Mauro Santambrogio immer mehr unter Druck.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft von Mantua sollen die beiden Radprofis, die wegen Dopingverdacht nicht beim Giro d'Italia an den Start gehen werden, während ihrer Zeit beim Lampre-Rennstall im Jahr 2009 mindestens zehnmal EPO-Blutdoping betrieben sowie Wachstumshormone benutzt haben.

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