Der tödlich verunglückte belgische Radprofi Wouter Weylandt starb am Montag offenbar unmittelbar nach seinem Sturz.

Das ergab die Autopsie des 26-Jährigen. "Er starb sofort und musste nicht leiden", zitiert die italienische Nachrichtenagentur "Ansa" den Rechtsmediziner Armando Mannucci.

Auf der Strecke hatten Ärzte etwa 40 Minuten um das Leben des Teamkollegen von Jens Voigt, Fabian Wegmann und Dominic Klemme gekämpft.

Weylandt hatte am Montag auf der Abfahrt vom Bocco-Pass bei hoher Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Rad verloren und war mit dem Kopf auf den Asphalt aufgeschlagen. Der Belgier erlag an der Unfallstelle einem Schädelbasisbruch und schweren Gesichtsverletzungen.

Zudem zog er sich Verletzungen an der Hüfte und ein gebrochenes Bein zu.

Nach der Obduktion im Krankenhaus der ligurischen Stadt Lavagna wird die Leiche am Mittwoch nach Belgien überführt. Der Sarg soll mit einer Maschine vom Mailänder Flughafen Malpensa nach Belgien gebracht werden, berichteten italienische Medien.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel