Der Rückzug des Leopard-Teams aus dem Giro d'Italia stößt bei der Konkurrenz auf breites Verständnis. "Es ist nur logisch, es wäre ein Albtraum für sie gewesen, weiterzufahren", sagte Sean Yates, der sportliche Leiter von "Sky".

Der Brite stieg mit seinem Team im vergangenen Jahr selbst aus der Spanien-Rundfahrt aus, nachdem der spanische Masseur Txema Gonzales an einer bakteriellen Infektion gestorben war.

Auch HTC-Highroad stützt den Rückzug der Leopard-Fahrer. "An ihrer Stelle hätte ich genauso gehandelt", sagte der sportliche Leiter Valerio Piva (Italien): "Es ist ein schwieriger Moment, und jeder respektiert ihre Entscheidung."

Der Rennstall Leopard war am Dienstag einen Tag nach dem Unfalltod des Belgiers Wouter Weylandt aus der Italien-Rundfahrt ausgestiegen. "Wir haben großen Respekt vor dem Giro und dem Radsport. Aber wir können unter diesen Umständen einfach nicht weiterfahren", sagte Kapitän Fabian Wegmann: "Wir sind Profis. Aber wir glauben, dass dies die richtige Entscheidung ist."

Weylandt war am Montag nach einem schweren Sturz auf der dritten Etappe an einem Schädelbasisbruch und schweren Gesichtsverletzungen gestorben.

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