Der französische Radprofi Brice Feillu, einer der Teamkollegen des am Montag tödlich verunglückten Belgiers Wouter Weylandt, wäre trotz des Unglücks den Giro d'Italia gerne zu Ende gefahren.

"Eine solche Tragödie vergisst man nie. Ich bin aber wirklich enttäuscht, dass ich den Giro verlassen muss. Ich wäre gerne weitergefahren und hätte in Gedenken an Wouter das Beste gegeben", sagte der 25-Jährige.

Zugleich zeigte Feillu aber Verständnis für die Entscheidung des Leopard-Teams, den Giro vor der 5. Etappe am Mittwoch geschlossen zu verlassen: "Ich respektiere die Entscheidung. Wir sind ein Team, wenngleich die Meinungen in eine solchen Situationen auseinander gehen."

Unterdessen haben die Rennveranstalter des Giro angekündigt, die Nummer 108, mit der Weylandt am Montag tödlich gestürzt war, in Zukunft nicht mehr vergeben zu wollen.

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