Mark Cavendish vom Team HTC-Columbia hat sich offenbar auf der neunten Etappe des Giro d'Italia von Messina hinauf zum Ätna von einem Auto hochziehen lassen.

Dies behaupten zumindest die Konkurrenten Francisco Ventoso (Movistar) und Murilo Fischer (Garmin) und warfen dem Briten Betrug vor.

Cavendish erreichte das Ziel der Etappe am Sonntag nur 25 Sekunden vor dem Besenwagen.

"Er sollte froh sein, dass er weiterfahren darf. Eigentlich hätte er disqualifiziert werden müssen, weil er sich während des Anstiegs zum Ätna über einen längeren Zeitraum von einen Auto ziehen ließ," sagte der spanische Sprinter Ventoso.

Und Garmin-Sprinter Fischer ließ via "Twitter" verlauten: "Es ist unglaublich. Cavendish behauptet, eine Etappe um jeden Preis gewinnen zu wollen und dann lässt er sich zehn Kilometer von einem Auto ziehen."

Laut "Gazzetta dello Sport" verweigerte der Brite jeden Kommentar zu dem Vorfall.

Cavendish nahm zu den Vorwürfen am Dienstagabend Stellung: "Es ist stets die gleiche Geschichte. Wenn ich am Zeitlimit kratze, behauptet immer jemand, dass ich betrüge. Ich gebe zu, dass es persönliche Probleme zwischen Ventoso und mir gibt."

"Er beobachtet mich während der ganzen Etappe, egal was passiert", so der Sprinter weiter: "Am Sonntag waren wir zu sechst, vier von HTC und zwei weitere Fahrer. Wir haben getreten, als ob unser Leben davon abhängt."

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