Mark Cavendish hat beim 94. Giro d'Italia seinen ersten Etappensieg eingefahren.

Der englische Sprintspezialist vom Team HTC-Highroad setzte sich auf dem zehnten Teilstück von Termoli nach Teramo nach 155 Kilometern im Massensprint vor dem Spanier Francisco Ventoso (Movistar) und Italiens Altmeister Alessandro Petacchi (Lampre) durch.

Für Cavendish war es der insgesamt sechste Giro-Etappensieg.

Im Rosa Trikot des Gesamtführenden fährt weiter der spanische Top-Favorit Alberto Contador.

Der deutsche Sprinter Gerald Ciolek vom Team Quick-Step war auf der langen Zielgeraden in Teramo zu früh angetreten und hatte mit dem Ausgang der Etappe nichts zu tun.

Der deutsche Sprinter Gerald Ciolek vom Team Quick-Step war auf der langen Zielgeraden in Teramo zu früh angetreten und rollte nur als 109. über die Linie. Bester Deutscher war Sebastian Lang (Omega Pharma-Lotto) auf dem 54. Platz.

Cavendish stand bereits vor der Etappe wegen Betrugsvorwürfen in den Schlagzeilen. Der 25-Jährige hatte sich am Sonntag auf dem Weg hinauf zum Ätna offenbar von einem Auto hochziehen lassen.

Dies behauptete ausgerechnet Rivale Ventoso. "Er sollte froh sein, dass er weiterfahren darf. Eigentlich hätte er disqualifiziert werden müssen," sagte der Spanier.

Gleich zu Beginn der zehnten Etappe hatten sich der Japaner Fumiyuki Beppu (RadioShack), Pierre Cazaux (Frankreich/Euskaltel) und der Ukrainer Jurij Kriwzow (AG2R) vom Feld abgesetzt.

Das Trio fuhr zeitweise rund vier Minuten Vorsprung heraus, wurde elf Kilometer vor dem Ziel aber vom Peloton gestellt.

Die elfte Etappe am Mittwoch führt über 142 Kilomter von Tortoreto Lido nach Castelfidardo.

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