Der beim Giro d'Italia tödlich verunglückte Radprofi Wouter Weylandt ist am Mittwoch in seiner belgischen Heimatstadt Gent beigesetzt worden.

Die Zeremonie fand in der kleinen Kirche Saint-Pierre statt. Weylandts Kollegen vom Team Leopard trugen den weißen Sarg in den Chorraum, der mit vier großen Fotos des Verstorbenen geschmückt war.

Aus der Radsportszene waren unter anderem Ex-Weltmeister Tom Boonen, Weylandts guter Freund Tyler Farrar und der fünfmalige Tour-de-France-Sieger Eddy Merckx unter den Gästen.

Auch Pat McQuaid, der Präsident des Radsport-Weltverbandes UCI, und Angelo Zomegnan, der Renndirektor des Giro d'Italia, hatten sich angekündigt. Insgesamt erwiesen Hunderte von Trauernden Weylandt in und vor der Kirche die letzte Ehre.

Der Belgier hatte am Montag auf der dritten Etappe des Giro auf der Abfahrt vom Bocco-Pass bei hoher Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Rad verloren und war mit dem Kopf auf dem Asphalt aufgeschlagen. Weylandt erlag noch an der Unfallstelle einem Schädelbasisbruch und schweren Gesichtsverletzungen.

Das Team Leopard hatte sich daraufhin geschlossen von der Rundfahrt zurückgezogen. Das Peloton legte am Mittwoch vor dem Start der elften Etappe eine Schweigeminute für Weylandt ein.

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