Strömender Regen konnte Alberto Contador beim 94. Giro d'Italia nicht stoppen.

Auf der 13. Etappe hängte der spanische Topfavorit vom Team Saxo Bank bei der Auffahrt zum Großglockner erneut seine Konkurrenten um den Gesamtsieg ab und erlaubte sich den Luxus, dem Venezolaner Jose Rujano (Androni) den Tagessieg zu überlassen.

Contador liegt in der Gesamtwertung jetzt schon 3:09 Minuten vor dem Italiener Vincenzo Nibali (Liquigas).

Auf dem 13. Teilstück löste sich nach 41 Kilometern eine Gruppe von 16 Fahrern aus dem Hauptfeld, darunter der Niederländer Pieter Weening (Rabobank), der vier Tage lang das Rosa Trikot getragen hatte.

Das Führungsfeld lag maximal fünf Minuten vor dem Peloton und überfuhr die ersten drei Bergwertungen an der Spitze des Feldes. Zehn Kilometer vor dem Etappenziel waren aber alle Ausreißer eingeholt und der Showdown der Gesamtfavoriten begann.

Einer Attacke von Contador rund 8 Kilometer vor dem Ziel konnte nur Rujano folgen, der schon bei Contadors erstem Etappensieg auf dem Ätna am Sonntag als Einziger annähernd mit dem Spanier mithalten konnte. Im Schlussspurt leistete Contador dann nach 167 Kilometern keine ernsthafte Gegenwehr mehr.

Am Samstag steht die nächste Bergankunft auf dem Programm. Auf 210 Kilometern von Lienz zum Monte Zoncolan erwarten das Peloton vor dem finalen Anstieg vier weitere Bergwertungen.

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