In George Hincapie (USA) hat ein weiterer früherer Teamkollege den siebenmaligen Tour-Sieger Lance Armstrong schwer belastet.

Der ehemalige US-Postal-Fahrer hat wie tags zuvor Tyler Hamilton (USA) behauptet, Armstrong dabei gesehen zu haben, wie dieser EPO nahm. Das meldet der US-Nachrichtensender "CBS".

Hincapie, der bei allen sieben Siegen Armstrongs auf der Großen Schleife an dessen Seite fuhr, soll laut CBS den Ermittlungsbehörden gestanden haben, dass er und Armstrong EPO benutzt und über den Gebrauch von Testosteron gesprochen haben. Ein direktes Gespräch mit "CBS" lehnte der 37 Jahre alte Hincapie ab.

Hamilton hatte behauptet, er habe oft dabei zugesehen, wie sich Armstrong selbst EPO injizierte. "Es lag immer in seinem Kühlschrank", sagte der zweimal des Dopings überführte Hamilton: "Ich habe mehrfach gesehen, wie er sich gespritzt hat, das erste Mal vor seinem ersten Tour-Sieg 1999."

Armstrong habe damals einfach nur das getan, "was wir alle getan haben, fast das gesamte Peloton. Epo, Testosteron, Bluttransfusionen."

Armstron hatte die Anschuldigungen via "Twitter" zurückgewiesen. "Eine Karriere über 20 Jahre. 500 Dopingkontrollen weltweit, im Wettbewerb und im Training. Niemals ein positiver Test. Der Fall ist erledigt", twitterte der 39-Jährige, der seine Laufbahn im Februar 2011 endgültig beendet hatte.

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