Der internationale Radsport wird von einem weiteren tragischen Unglück erschüttert. Der Spanier Xavier Tondo vom Team Movistar ist am Montag in Granada bei einem ungewöhnlichen Unfall ums Leben gekommen.

Der 32-Jährige wurde vor einer geplanten Trainingsfahrt von einem Garagentor erdrückt. Manager Eusebio Unzue hat den Unfall bestätigt.

Das Team Movistar schrieb auf seiner Internetseite: "Xavier Tondo, für immer in unseren Herzen. Wir werden dich niemals vergessen. Ruhe in Frieden."

Tour de France-Sieger Alberto Contador, der gerade den Giro d'Italia überlegen anführt, drückte via Twitter sein Mitgefühl aus.

"Das Leben ist in manchen Momenten so ungerecht und schwer zu verstehen. Es ist unmöglich meine Gefühle über den Tod von Xavier Tondo zu beschreiben", schrieb Contador.

Tondo hatte sich am Vormittag mit seinem Mannschaftskollegen Benat Intxausti zum täglichen Training verabredet. Nach Informationen der Polizei in Granada saß Tondo mit Intxausti im Auto, soll dann aber noch einmal ausgestiegen sein.

Danach wurde er zwischen seinem Auto und dem Tor eingeklemmt. Tondo soll sofort tot gewesen sein, Intxausti soll als Augenzeuge das Unglück hautnah miterlebt haben.

Die beiden Fahrer befanden sich im Formaufbau für die Tour de France (2. Juli bis 24. Juli). Tondo war erst zu Beginn der Saison zum Movistar-Rennstall gestoßen.

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