Dem Start von Titelverteidiger Alberto Contador bei der Tour de France (2. bis 4. Juli 2011) steht nichts mehr im Weg.

Zunächst hatte der Internationale Sport-Gerichtshof CAS die Anhörung des Spaniers für den 1. bis 3. August und damit nach der Frankreich-Rundfahrt neu angesetzt, anschließend erklärte Tour-Direktor Christian Prudhomme:

"Ja, Alberto Contador kann bei der Tour starten. Wir wollen eine schnelle Lösung, aber das war wohl zu viel verlangt."

Die Anhörung in Lausanne, in der sich der 28-Jährige vom Team Saxo Bank wegen des positiven Dopingtests während der Tour de France 2010 verantworten muss, war ursprünglich für den Zeitraum vom 6. bis 8. Juni angesetzt.

Der CAS willigte aber ein, den Parteien mehr Zeit zur Vorbereitung zu geben.

Contador war 2010 positiv auf das verbotene Anabolikum Clenbuterol getestet worden. Weil der spanische Radsport-Verband RFEC den dreimaligen Tour-Sieger aber von jeglichem Fehlverhalten freigesprochen hatte, gingen die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) und der Radsport-Weltverband UCI in Berufung und brachten den Fall vor den CAS.

Contador, der am vergangenen Sonntag den Giro d'Italia gewonnen hat, begründete damals den positiven Befund mit dem Verzehr von kontaminiertem Fleisch.

Bei einem Schuldspruch würde Contador nicht nur für zwei Jahre gesperrt, sondern bekäme auch seinen Tour-Sieg von 2010 aberkannt.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel