Bei wechselnden Witterungsverhältnissen hat Deutschlands Radsport-Hoffnung Tony Martin einen durchwachsenen Start beim Criterium du Dauphine hingelegt.

Der gebürtige Cottbuser vom Team HTC-Highroad musste sich am Sonntag im 5,4 Kilometer langen Prolog-Zeifahren in Saint-Jean-de-Maurienne bei 17 Sekunden Abstand zur Spitze mit einem mäßigen 34. Platz begnügen.

"So ein kurzer Prolog ist nicht ideal für ihn. Deshalb ist der Rückstand schon noch im Rahmen. Zudem war es für ihn der erste Wettkampf nach drei Wochen Pause", sagte Jan Schaffrath, sportlicher Leiter des Teams.

Besser lief es hingegen für Nachwuchstalent John Degenkolb (Gera/HTC-Highroad), der nach einer starken Leistung lediglich fünf Sekunden hinter dem Tagesbesten lag und Vierter wurde. "Ich wusste, dass er das kann", sagte Schaffrath über den besten Deutschen an diesem Tag.

Den Sieg und das erste gelbe Trikot der Rundfahrt sicherte sich der niederländische Zeitfahrspezialist Lars Boom (Rabobank), der vor dem Kasachen Alexander Winokurow (Astana) und dem Briten Bradley Wiggins (Team Sky) gewann. Nicht alle Starter hatten allerdings gute Bedingungen. `Im mittleren Part hat es komplett geregnet, das war sicher nicht für alle gleich", sagte Schaffrath.

Das Criterium du Dauphine ist eine der letzten Härteprüfungen vor der Tour de France (2. Juli bis 24. Juli).

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