Der ehemalige Weltranglistenerste Joaquin Rodriguez (Spanien) hat die sechste und vorletzte Etappe beim traditionsreichen Radrennen Criterium du Dauphine gewonnen.

Nach 192,5 Kilometer von Les Gets zur Bergankunft nach Le Collet d Allevard setzte sich der Fahrer des kasachischen Teams Katjuscha vor Robert Gesink (Niederlande/Rabobank) und Jurgen Van den Broeck (Belgien/Omega Pharma-Lotto) durch.

Deutschlands Radsport-Hoffnung Tony Martin (HTC-Highroad) erwischte einen schwachen Tag und war selbst bei der Siegerehrung noch nicht im Ziel. Am Ende hatte Martin als 59. mehr als 13 Minuten Rückstand auf Sieger Rodriguez.

In der Gesamtwertung hat Bradley Wiggins (Sky) seinen Vorsprung ausgebaut. Der Brite liegt vor der abschließenden Etappe 1:26 Minuten vor Verfolger Cadel Evans (Australien/BMC-Racing). Dritter ist nun Alexander Winokurow (Kasachstan/Astana).

Beim Schlussanstieg in den französischen Alpen entledigte sich Rodriguez seiner Verfolger und fuhr ungefährdet zu seinem zweiten Saisonsieg.

Einen kuriosen Zwischenfall gab es 25 Kilometer vor dem Ziel, als zwei Kühe die Strecke überquerten. Mehrere Fahrer aus dem Hauptfeld stürzten, darunter der Franzose Arnold Jeannesson (Francaise des Jeux) und der Spanier Mikel Landa (Euskatel-Euskadi).

Das Criterium du Dauphine ist einer der letzten Härtetests vor der Tour de France. Die siebte und letzte Etappe führt am Sonntag über 117,5 Kilometer von Le Collet d Allevard nach La Toussuire.

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