Bradley Wiggins hat das 63. Criterium du Dauphine gewonnen.

Der Brite vom Team Sky verteidigte das Gelbe Trikot beim Tagessieg von Joaquin Rodriguez (Spanien/Katjuscha) auf der siebten und letzten Etappe von Le Collet d Allevard nach La Toussuire und feierte damit seinen bislang größten Sieg auf der Straße.

Die deutsche Radsport-Hoffnung Tony Martin (HTC-Highroad) kam beim Härtetest für die in rund drei Wochen beginnende Tour de France auf dem letzten Teilstück mit 1:02 Minuten Rückstand als Vierzehnter ins Ziel.

Martin, der das Einzelzeitfahren am Mittwoch gewonnen hatte, belegte damit in der Gesamtwertung Rang 37.

"Nach dem schlechten Tag gestern sah das heute schon sehr viel besser aus bei Tony", sagte der sportliche Leiter Jan Schaffrath von HTC-Highroad, der nach dem Finale ein positives Fazit zog:

"Wir sind insgesamt schon sehr zufrieden, aber an steilen Bergen muss es noch besser werden."

Dem dreimaligen Bahnrad-Olympiasieger Wiggings, der die Gesamtführung nach der dritten Etappe übernommen hatte, genügte auf der nur 117,5 km langen Schlussetappe in der 15-köpfigen Spitzengruppe der zehnte Rang, um seinen Vorsprung von 1:26 Minuten auf den zweitplatzierten Australier Cadel Evans (BMC Racing) zu verteidigen.

Gesamtdritter wurde Alexander Winokurow (Kasachstan/Astana).

Für Rodriguez war es der zweite Etappensieg in Folge. Der ehemalige Weltranglistenerste setzte sich vor Thibaut Pinot (Frankreich/Francaise des Jeux) und Robert Gesink (Niederlande/Rabobank) durch.

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