Die Anti-Doping-Strategie der franzöischen Behörden bei der Tour der France hat beim belgischen Quick-Step-Team des Kölner Radprofis Gerald Ciolek die Vorbereitung auf den Start zum schwersten Rennen der Welt am Samstag empfindlich gestört.

Die Ermittler suchten die Mannschaft am Vorabend der ersten Etappe von Passage du Gois über 191,5 km zum Mont des Alouettes in ihrem Hotel in La-Roche-sur-Ypn auf und beschlagnahmten den Team-Bus.

Nach Angaben eines Team-Sprechers befanden sich auch Sportdirektor Wilfried Peeters und der Busfahrer am früheren Freitagabend auf dem Polizeirevier.

Die Hintergründe der Polizei-Aktion waren kurz nach dem Abtransport des Busses noch unklar, doch hatte die französische Polizei in den vergangenen Jahren schon vor und während der Tour auf der Suche nach in Frankreich verbotenen Doping-Mitteln mehrfach Razzien durchgeführt.

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