Der Slowene Janez Brajkovic hat bei seinem Sturz auf der 5. Etappe der 98. Tour de France ernsthafte Verletzungen erlitten. Der Kollege des deutschen Klassementfahrers Andreas Klöden beim Team RadioShack zog sich eine Gehirnerschütterung und einen Schlüsselbeinbruch zu.

Brajkovic war am Mittwoch auf dem Weg nach Cap Frehel 92 Kilometer vor dem Ziel auf einem Markierungsstreifen ausgerutscht und musste daraufhin das Rennen aufgeben. Nach dem Transport ins Krankenhaus wurde die Verletzungen diagnostiziert. Brajkovic war als einer von vier RadioShack-Kapitänen bei der Tour angetreten.

"Es ist jammerschade, Jani zu verlieren", sagte Teamchef Johan Bruyneel.

Brajkovic konnte sich an den Sturz nicht mehr erinnern. "Das Letzte, was ich noch weiß, ist, dass der Rennarzt mich fragte, ob ich weitermachen kann", sagte der Slowene: "Aber ich wusste gar nicht, wo und in welchem Rennen ich bin. Ich bin total enttäuscht, denn ich hatte mich das ganze Jahr auf die Tour vorbereitet".

Außer Brajkovic waren auch Levi Leipheimer (USA) und Jaroslaw Popowitsch (Ukraine) auf der äußerst sturzreichen Etappe zu Fall gekommen.

Beide zogen sich Prellungen am Handgelenk zu, werden auf der 6. Etappe aber an den Start gehen. "Es hätte alles auch noch schlimmer für uns ausgehen können", sagte Bruyneel.

Andreas Klöden wünschte seinem Kollegen via "Twitter" rasche Genesung. "Ich wünsche dir das Beste, erhol dich schnell", schrieb er.

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