Der Portugiese Rui Alberto Faria da Costa hat am Samstag die achte Etappe der 98. Tour de France gewonnen.

Am Ende des 189 Kilometer langen Teilstücks von Aigurande nach Super-Besse Sancy setzte sich Faria da Costa (Movistar) vor Philippe Gilbert (Belgien/Omega Pharma-Lotto) und Cadel Evans (Australien/BMC Racing) durch.

"Ich kann es immer noch nicht glauben, es war einfach unglaublich. Dieser Sieg war äußerst wichtig für das Team und mich", sagte Rui Costa.

Norwegens Weltmeister Thor Hushovd vom Team Garmin-Cervelo kam mit dem Verfolgerfeld ins Ziel und verteidigte damit das Gelbe Trikot des Führenden zum sechsten Mal in Serie erfolgreich.

Bester Deutscher ist auf Platz vier mit zehn Sekunden Rückstand Andreas Klöden (RadioShack), auf Rang sieben liegt Tony Martin (HTC-Highroad) mit 13 Sekunden Rückstand.

Auf der neunten Etappe am Sonntag hat das Peleton gleich acht Bergwertungen auf den 208 Kilometern von Issoire nach Saint-Flour zu bewältigen, darunter drei der zweiten Kategorie.

Der Pas de Peyrol, die höchste Passstraße des Zentralmassivs bei Kilometer 99, 5, zieht sich mit im Schnitt über neun Prozent steilen Abschnitten 7,7 Kilometer lang den Vulkan hinauf.

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