Juan Antonio Flecha (Spanien/Sky) und Johnny Hoogerland (Niederlande/Vacansoleil) sind auf der neunten Etappe der 98. Tour de France von einem französischen TV-Fahrzeug gerammt worden und schwer gestürzt.

Bei einem Überholversuch rammte der Wagen Flecha, der daraufhin die Kontrolle über sein Rad verlor und stürzte. Dabei riss Flecha Hoogerland mit, der kopfüber in einen Zaun am Straßenrand flog.

Beide Fahrer, die in einer fünfköpfigen Spitzengruppe lagen, konnten die Fahrt fortsetzen. Das Fahrzeug wurde noch am Abend durch die Rennkommission vom weiteren Verlauf der Tour ausgeschlossen.

"Die Enttäuschung und der Schock sitzen tief, es ist noch zu früh, um Vorwürfe zu machen. Johnny ist am ganzen Körper verletzt und hat tiefe Schnittwunden", sagte Hoogerlands Teamchef Michel Cornelisse.

Hoogerland wurde im Anschluss der Etappe ins örtliche Krankenhaus gebracht, wo Wunden an beiden Beinen genäht werden mussten. Flecha kam mit einer Ellbogenprellung vergleichsweise glimpflich davon.

Bereits auf der 5. Etappe hatte ein Zusammenstoß mit einem Begleitfahrzeug für Aufregung gesorgt. Das Motorrad eines Fotografen war mit Nicki Sörensen (Dänemark/Saxo Bank) kollidiert und hatte diesen zu Fall gebracht.

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