Der Spanier Samuel Sanchez hat die erste schwere Bergetappe der 98. Tour de France gewonnen.

Der Olympiasieger setzte sich am französischen Nationalfeiertag auf dem zwölften Teilstück über 209 km von Cugnaux nach Luz-Ardiden durch die Pyrenäen vor dem Belgier Jelle Vanendert durch.

Das Gelbe Trikot des Spitzenreiters verteidigte der Franzose Thomas Voeckler erfolgreich.

Die deutschen Hoffnungsträger Tony Martin und Andreas Klöden hatten mit dem Ausgang der Etappe nichts zu tun und verloren auch im Gesamtklassement Boden auf die Favoriten, von denen der Luxemburger Frank Schleck als Dritter ins Ziel kam.

Auch Titelverteidiger Alberto Contador als Achter verlor 33 Sekunden auf Frank Schleck und 13 Sekunden auf dessen Bruder Andy.

Nachdem das Feld am Donnerstag unter anderem den Col du Tourmalet gemeistert hat, führt die ebenfalls schwere 13. Etappe am Freitag über 152,5 km von Pau in den Wallfahrtsort Lourdes.

Auf dem Weg liegt der legendäre Col d'Aubisque. Die 16,4 km lange Auffahrt auf den 1709 Meter hohen Berg hat eine durchschnittliche Steigung von 7,1 Prozent.

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