Der Norweger Thor Hushovd hat die 13. Etappe der 98. Tour de France gewonnen und den ersten Tagessieg der Gastgeber in diesem Jahr verhindert.

Der Weltmeister holte zwei Kilometer vor dem Ziel des 152,5 km langen Teilstücks von Pau über den legendären Col d'Aubisque bis in den Wallfahrtsort Lourdes Ausreißer Jeremy Roy ein und entschied die Etappe vor den beiden Franzosen David Moncoutie und Roy für sich.

Das Hauptfeld mit allen Favoriten kam gut 7:30 Minuten später ins Ziel.

Die Gesamtführung verteidigte der Franzose Thomas Voeckler erfolgreich.

Der deutsche Hoffnungsträger Andreas Klöden, der nach zwei Stürzen angeschlagen an den Etappenstart ging, war kurz nach dem Start in Pau aus dem Rennen ausgestiegen.

Roy, der als erster Fahrer den Aubisque erreicht hatte, war über 50 km lang alleine gefahren und übernahm immerhin das Gepunktete Trikot des besten Bergfahrers.

Hushovd hatte mit seiner Mannschaft Garmin am zweiten Tour-Tag das Teamzeitfahren gewonnen und daraufhin eine Woche lang das Gelbe Trikot des Spitzenreiters getragen.

Am Samstag startet die 14. von insgesamt 21 Etappen in Saint-Gaudens und endet mit einem Berg der höchsten Kategorie. Der Anstieg zum Plateau de Beille ist knapp 16 km lang und hat eine durchschnittliche Steigung von 7,9 Prozent.

Das Teilstück ist insgesamt 168,5 km lang.

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