Der amerikanische Profi Chris Horner hat sich bei seinem Sturz auf der 7. Etappe der diesjährigen Tour de France offenbar schwerer verletzt als bislang angenommen.

Der 39-Jährige vom Team RadioShack musste aufgrund starker Schmerzen in der Seite in die Notaufnahme eines örtlichen Krankenhauses in seiner Heimat eingeliefert werden. Dort wurde ein Blutgerinnsel in seiner Lunge festgestellt.

"Auf dem Weg ins Krankenhaus hatte ich die schlimmsten Schmerzen meines Lebens, und das soll schon was heißen", schrieb Horner am Montag. Der Teamkollege von Andreas Klöden wird mit blutverdünnenden Mitteln behandelt und muss sich in den kommenden Tagen weiteren Tests unterziehen.

Horner war bei der Tour 2011 auf dem Teilstück nach Chateauroux etwa 40 km vor dem Ziel in einen Massensturz verwickelt und erlitt dabei eine Gehirnerschütterung, einen Nasenbeinbruch sowie eine Fraktur an einer Rippe.

Er hatte nach seinem Sturz kurz das Bewusstsein verloren und war im Ziel orientierungslos. Horner hatte daraufhin die Frankreich-Rundfahrt vorzeitig beendet.

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