Mountainbike-Olympiasiegerin Sabine Spitz hat bei den Cross-Country-Europameisterschaften im slowakischen Dohnany nach einem Defekt nur den sechsten Platz belegt.

"Ob es ohne Defekt noch zu Bronze gereicht hätte, weiß ich nicht. Aber ich wäre auch lieber Vierte geworden als Sechste", sagte die 39-Jährige aus Murg-Niederhof. Bei den Männern wurde Moritz Milatz als bester Deutscher Achter.

Einen Kilometer vor dem Ziel hatte sich Spitz bis auf den vierten Rang nach vorne gefahren, als ein Defekt sie bremste.

Der Sieg ging nach 29,16 Kilometern an die Norwegerin Gunn-Rita Dahle-Flesjaa, die nach 1:33:51 Stunden vor Weltmeisterin Maja Wloszczowska (Polen) und der Slowenin Tanja Zakelj (Slowenien) die Ziellinie überquerte.

Anja Gradl als Achte und Adelheid Morath als Zehnte fuhren wie Spitz in die Top-Ten. Die Freiburgerin Hanna Klein belegte den 26. Platz. Für Elisabeth Brandau aus Schönaich reichte es nur für den 31. Rang.

Bei den Männern verteidigte der Tscheche Jaroslav Kulhavy seinen Titel erfolgreich. In dem 39 Kilometer langen Rennen setzte er sich nach 1:45:38,397 Stunden vor dem zweimaligen Olympiasieger Julien Absalon (Frankreich) und dem Schweizer Florian Vogel durch.

Milatz erreichte beim letzten Wettbewerb der EM das Ziel 3:24,485 Minuten nach dem Sieger. Jochen Käß landete auf dem 18. Rang. Manuel Fumic wurde 20., Wolfram Kurschat kam auf den 31. Platz.

Insgesamt sprang für den Bund Deutscher Radfahrer (BDR) in Dohnany mit Bronze durch Johanna Techt bei den Juniorinnen nur eine Medaille heraus.

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