David Moncoutie hat die 11. Etappe der Vuelta gewonnen. Auf dem 167 km langen Teilstück von Verin zur Bergankunft am Alto de la Manzaneda war der Franzose, der in den vergangenen drei Jahren die Vuelta-Bergwertung gewinnen konnte, einmal mehr der beste Kletterer.

Im Ziel hatte der Fahrer aus dem Cofidis-Team einen Vorsprung von 1:18 Minuten auf den ersten Verfolger Benat Inxausti (Movistar) aus Spanien.

Das Rote Trikot des Gesamtführenden übernahm der Brite Bradley Wiggins von seinem Landsmann Christopher Froome, der nun als Zweiter sieben Sekunden hinter seinem Sky-Teamkollegen liegt.

"Die Vuelta gefällt mir sehr gut, ich plane meinen vierten Gesamtsieg in der Bergwertung. Wir wollten die Etappe heute gewinnen, es ist ein Sieg der ganzen Mannschaft", sagte Moncoutie nach seinem insgesamt vierten Etappensieg bei der Spanien-Schleife.

Gleich nach dem Ruhetag ging es für das Fahrerfeld wieder stramm bergauf.

Zwei Berge der dritten und einer der zweiten Kategorie mussten vor dem Schlussanstieg nach Estacion de Montana Manzaneda, einem Berg der höchsten Kategorie, überwunden werden.

Zwölf Kilometer vor dem Ziel setzte sich der 36-jährige Moncoutie aus der Spitzengruppe ab, seiner Attacke konnte niemand folgen.

Bei der Vuelta 2011 hatte es zuvor bereits zwei deutsche Tagessiege gegeben. Am Freitag gewann Sprinter Marcel Kittel aus Arnstadt (Skil-Shimano) das siebte Teilstück, drei Tage später triumphierte der Cottbuser Tony Martin (HTC-Highroad) im Einzelzeitfahren.

Am Donnerstag führt die 12. Etappe der 66. Spanien-Rundfahrt über 167 km von Ponteareas nach Pontevedra. Die Vuelta endet am 11. September traditionell in Madrid.

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