Der Hallen-Radsport befindet sich weiter fest in deutscher Hand. Bei den Weltmeisterschaften in Kagoshima gewannen die Athleten des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) wie im Vorjahr fünf von sechs möglichen Titeln.

Lediglich die Radballer mussten sich nach einer Niederlage im Halbfinale gegen den späteren Weltmeister Österreich mit Bronze begnügen. Neben fünfmal Gold verbuchte der BDR vier Silber- und einer Bronzemedaille.

Ihre Triumphe krönten die Deutschen meistens noch mit einem Weltrekord. David Schnabel verteidigte seinen Titel im Einer-Kunstradfahrer mit der neuen Bestmarke von 208,91 Punkten erfolgreich. Im Zweier-Kunstradfahren der Frauen schraubten Kathrin Schultheiß und Sandra Sprinkmeier den Weltrekord auf 160,43 Punkte.

Corinna Hein holte im Einer der Frauen den Titel zurück nach Deutschland, nachdem sie Gold im Vorjahr in Stuttgart verpasst hatte.

Im Vierer-Kunstfahren der Frauen gewann die deutsche Mannschaft vom RSV Steinhöring mit Katharina Gülich, Sonja Mauermeyer, Ramona Strassner und Christina Posch Gold.

Im Zweier der offenen Klasse siegten Luisa und Benedikt Bassmann.

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