Der ehemalige Radrennfahrer Rolf-Dieter Wolfshohl aus Köln ist am Sonntag im Alter von 51 Jahren in einer Bonner Klinik einer unheilbaren Krankheit erlegen.

Der Sohn des einstigen Weltklasse-Querfeldeinspezialisten und -Straßenfahrers Rolf Wolfshohl (72) war seit dem 17. Juni 1984 durch eine komplette Querschnittlähmung an den Rollstuhl gefesselt.

Der damals 24-Jährige hatte sie bei einem Massensturz während der deutschen Amateurmeisterschaft des gleichen Jahres in Alpirsbach (Schwarzwald) erlitten. Eine Woche nach seinem schweren Unfall war Wolfshohl Vater geworden.

Wolfshohl junior meisterte sein Schicksal mit viel Courage und dank der Unterstützung seiner Familie, einiger Freunde sowie der Deutschen Sporthilfe 27 Jahre lang. Die heimtückische zusätzliche Krankheit befiel ihn im Februar 2011. Er lebte in Sankt Augustin bei Bonn.

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