Radprofi Alberto Contador ist am Montag am Internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne zu seiner Doping-Verhandlung erschienen. Der dreimalige Toursieger verweigerte bei seiner Ankunft am Genfer See jedoch jeden Kommentar.

Am Wochenende hatte ein Sprecher Contadors noch mitgeteilt, es sei noch nicht sicher, an welchen Tagen der 28-Jährige in Lausanne sein werde. Am Montagmittag begann der erste von insgesamt vier Verhandlungstagen. Ein Urteil wird im Januar erwartet.

Der CAS muss klären, ob Contador bei seinem Toursieg 2010 gedopt war. Dem Spanier war in einer Probe am zweiten Ruhetag das muskelbildende Mittel Clenbuterol nachgewiesen worden. Contador und seine Anwälte argumentieren jedoch, dass der positive Test auf den Verzehr von Rindfleisch, das Clenbuterol enthalten habe, zurückzuführen sei.

Bis zu 20 Zeugen sollen in dem Prozess aussagen, darunter auch der spanische Fleischer, der das Fleisch verkauft hatte, ein Lügendetektor-Experte und Anti-Doping-Wissenschaftler. Der Radsport-Weltverband UCI sowie die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) waren vor den CAS gezogen, weil der spanische Verband Contador freigesprochen hatte.

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