Der Dopingprozess des dreimaligen Toursiegers Alberto Contador vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS nimmt womöglich mehr Zeit in Anspruch als vorgesehen.

Demnach könnte das Verfahren über die vier angesetzten Tage hinaus andauern, wie am Rande des Prozesses bekannt wurde.

Ursprünglich sollten die Anhörungen am Donnerstag abgeschlossen werden. Das Dossier des Falls umfasst gut 4000 Seiten.

Contador muss sich für seine positive Dopingprobe auf Clenbuterol bei der Tour de France 2010 verantworten.

Der Spanier begründete den Befund mit kontaminiertem Fleisch. Bei einer Verurteilung droht ihm die Aberkennung des Toursiegs 2010 und eine zweijährige Sperre.

Am Dienstag ging es in Lausanne auch darum, ob der Clenbuterol-Befund womöglich durch eine von Contador vorgenommene Bluttransfusion zustande gekommen sei.

Rückstände von Plasticizern, sogenannten Weichmachern, im Blut des Spaniers könnten darauf hindeuten. Diesbezüglich wurden auch die Werte Contadors aus dessen Blutpass analysiert.

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