Der ehemalige Radrennfahrer Riccardo Ricco ist mit einer Klage vor einem französischen Berufungsgericht gescheitert.

Der Zweitplatzierte des Giro d'Italia von 2008 wollte mit seinem Einspruch eine zweimonatige Gefängnisstrafe auf Bewährung und eine Geldstrafe von 3.000 Euro wegen eines Dopingvergehens bei der Tour de France 2008 kippen.

Das Gericht in Toulouse folgte dem Urteil eines südwestfranzösischen Gerichts, das Ricco im Juni 2010 schuldig sprach, "toxische Substanzen" während der Frankreich-Rundfahrt eingenommen zu haben.

Riccos Anwälte hatten damals vergeblich versucht, die Strafe für den Italiener zu verhindern, weil er bereits in Italien zu einer Geldstrafe in Höhe von 5.710 Euro verurteilt worden war.

Ricco war 2008 nach dem Gewinn von zwei Bergetappen bei der Tour de France der Gebrauch von CERA, einer weiterentwickelten Form des Blutdopingmittels EPO, nachgewiesen worden. Er war daraufhin für 20 Monate gesperrt worden.

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