Radprofi Alberto Contador plant einen Start bei den Olympischen Spielen 2012 in London.

"Wenn die Möglichkeit da ist, werde ich es dort versuchen", sagte der Spanier am Dienstag: "Warum soll ich diese Herausforderung nicht annehmen? Es klingt interessant."

Der dreimalige Tour-de-France-Gewinner erwartet derzeit die Entscheidung des Internationalen Sportgerichtshofs CAS im Zusammenhang mit seiner positiven Dopingprobe während der Tour 2010. Ein Urteil hat der CAS für Anfang 2012 angekündigt.

Letzte Woche fand in Lausanne die viertägige Anhörung zu dem Verfahren statt.

Einen Kommentar zu seinem Fall lehnte der 28-Jährige am Rande der Präsentation seines Teams Saxo Bank allerdings ab. "Die Anhörung war letzte Woche, jetzt konzentriere ich mich auf das, was kommt, unser Trainingslager in Israel", sagte Contador.

Contador war im Juli 2010 positiv auf das verbotene Anabolikum Clenbuterol getestet worden. Weil der spanische Verband RFEC ihn aber von jeglicher Schuld freigesprochen hatte, brachten die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA und der Radsport-Weltverband UCI den Fall vor den CAS.

Bei einem Schuldspruch würde Contador nicht nur für zwei Jahre gesperrt, sondern bekäme auch seinen Tour-Sieg von 2010 aberkannt.

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