Zeitfahr-Weltmeister Tony Martin wird erst am Dienstag abschließend über seinen Verbleib bei der 99. Tour de France entscheiden, tendiert in Hinblick auf die Olympischen Spiele jedoch zu einem vorzeitigen Ausstieg.

Grund ist der Kahnbeinbruch in der linken Hand, der Martin seit einer Woche zu schaffen macht.

"Für Olympia ist es bis jetzt kein Problem. Es könnte aber zum Problem werden, wenn ich weitermache und die großen Berge mehr oder weniger nur im Sitzen fahre. Die Angst besteht, dass man im Rücken muskulär etwas kaputt macht", sagte Martin nach dem ersten langen Zeitfahren der Tour 2012 in Besancon:

"Für mich ist die Frage, ob man nicht wirklich sagt, es wäre vielleicht doch besser für Olympia, auszusteigen. Aber wir halten es uns noch offen."

Martin war auf der ersten Etappe nach Seraing früh gestürzt und hatte sich die Verletzung an der Hand zugezogen.

Seitdem hatte sich der 27-Jährige unter Schmerzen durch die Tour gequält mit dem Ziel, den Kampf gegen die Uhr am Montag zu bestreiten.

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