Der Radsportweltverband UCI wird sich erst nach einem Urteil der US-Behörden zum "Fall Lance Armstrong" äußern.
"Eine Stellungnahme während des laufenden Verfahrens wäre nicht angemessen. Uns sind die Hände gebunden", sagte UCI-Chef Pat McQuaid der Nachrichtenagentur "AFP". Derzeit untersucht die US-Anti-Doping-Agentur USADA die Doping-Vorwürfe gegen den siebenmaligen Tour-de-France-Sieger.
Armstrong, der alle Vorwürfe bestreitet, sieht sich aktuell mit einem Ultimatum konfrontiert, sich bis Samstag zu entscheiden, ob er Sanktionen akzeptiert. Andernfalls wird die Angelegenheit vor einem Gericht entschieden.
Dem offenbar von mehreren Ex-Teamkollegen bei der USADA belasteten Kalifornier drohen bei einer Verurteilung nachträglich eine lebenslängliche Sperre sowie die Aberkennung seiner Titel.
