Die Tour de France hat ihren ersten Dopingfall:
Der Luxemburger Radprofi Fränk Schleck vom Team RadioShack-Nissan, Zweiter der Frankreich-Rundfahrt von 2011 und Bruder des nachträglich zum Vorjahressieger gekürten Andy Schleck, wurde während der 99. Auflage der Großen Schleife positiv auf eine verbotene Substanz getestet, teilte der Radsport-Weltverband UCI am Dienstagabend mit.
Schleck belegte im Gesamtklassement der diesjährigen Tour den zwölften Rang.
Es ist nicht das erste Mal, dass der Name Schleck im Zusammenhang mit dem Thema Doping fällt.
2008 wurde Fränk Schleck verdächtigt, in die Operacion Puerto verwickelt zu sein. Er soll dem berüchtigten Doping-Arzt Eufemiano Fuentes Gelder überwiesen haben. Die luxemburgische Anti-Doping-Agentur ALAD stellte das Verfahren gegen Schleck mangels Beweisen jedoch ein.
Ein Kontakt zu Fuentes wurde auch Jan Ullrich nachgewiesen, was 2006 zu dessen Ausschluss von der Tour de France führte.
