Der Chemnitzer Stefan Bötticher war mit drei Titeln der überragende Fahrer der 126. Bahnrad-Meisterschaften.
Nach seinen Erfolgen im Sprint und im Teamsprint setzte sich der 20-Jährige in Frankfurt/Oder am Sonntag auch im Keirin durch. "Mehr geht nicht", sagte Bötticher nach seinem erneuten Triumph.
Im Teamsprint gewann Bötticher an der Seite von Maximilian Levy, dem zweifachen Medaillengewinner bei den Olympischen Spielen in London, und Max Niederlag. Für Levy, der über 200 m mit fliegende Start in 9,778 Sekunden einen Bahnrekord erzielte, waren es die letzten Einsätze für die nächsten Wochen. Dem 25-Jährigen wurde am Freitag eine Platte aus dem linken Schlüsselbein entfernt.
Teamsprint-Olympiasiegerin Miriam Welte aus Kaiserslautern verteidigte trotz einer Erkältung ihren Titel im nicht mehr olympischen 500-m-Zeitfahren erfolgreich. Kristina Vogel, Weltes Gold-Partnerin bei den Sommerspielen, hatte wie 2011 im Sprint die Nase vorn.
Im Zeitfahren der Männer über 1000 m verwies Eric Engler (Cottbus) den Olympiadritten im Teamsprint, Robert Förstemann aus Gera, und Sascha Hübner (Chemnitz) auf die Plätze.
Im Madison waren am Sonntag die Berliner Titelverteidiger Robert Bengsch und Marcel Kalz nicht zu schlagen. "Ich denke, heute haben wir gezeigt, dass wir Deutschlands beste Mannschaft sind", sagte Bengsch.
