Der frühere Radstar Lance Armstrong hat eine empfindliche juristische Niederlage erlitten.
Ein Gericht in seiner Heimatstadt Austin wies die Klage des siebenmaligen Tour-Siegers gegen die US-Antidoping-Agentur USADA ab und erklärte damit die Ermittlungen gegen Armstrong wegen jahrelangen Dopingmissbrauchs für rechtens.
Dem 40-Jährigen droht damit mehr denn je eine lebenslange Sperre und die Aberkennung seiner Tour-Siege.
"Wir sind sehr froh, dass das Gericht in Austin die Klage abgewiesen und damit den geltenden Regeln entsprochen hat", teilte USADA-Boss Travis Tygart mit.
Mitte Juni hatte die USADA Armstrong formal des Dopings angeklagt.
Die Agentur stützt sich auf mehr als zehn Zeugen, zu denen auch Armstrongs einstige Helfer Tyler Hamilton und Floyd Landis zählen sollen.
Armstrong hatte sich dafür entschieden, gerichtlich gegen die Ermittlungen vorzugehen.
Er bezichtigte die USADA, das verfassungsmäßige Recht eines Athleten auf eine faire Verhandlung zu verletzen.
