Ski-Star Bode Miller hat nach dem überraschenden Rückzug des früheren Radprofis Lance Armstrong in dessen Dopingverfahren einen zweifelhaften Verteidigungsversuch unternommen.
"Niemand ist in diesem Sport wirklich sauber, also hat er auch niemanden betrogen", twitterte der Olympiasieger und viermalige Weltmeister am Freitag: "Sollten sie jemanden erwischen, ist das in Ordnung. Aber das jetzt ist Vergangenheit", schrieb der 34-Jährige weiter.
Miller hält den siebenmaligen Tour-Sieger für ungerecht behandelt.
"Ich bin unglücklich über die Umstände und den Verlauf der ganzen Sache. Er hat etwas Besseres verdient", erklärte er.
Der Skirennfahrer glaubt aber, dass die Geschehnisse Armstrongs Popularität keinen Abbruch tun werden. Der Texaner sei ein "inspirierender Fahrer" gewesen, der "eine Menge Arbeit für Krebs-Stiftungen geleistet" habe.
Aus diesem Grund solle Armstrong für das in Erinnerung bleiben, was er wirklich erreicht und getan hatte: "Er war im Radsport der Beste."
