Der frühere Radstar Lance Armstrong hat "keine Angst" vor den Unterlagen, die die amerikanische Anti-Doping-Agentur USADA an den Radsportweltverband UCI geben wird.
Armstrong, der von der USADA wegen Dopings lebenslang gesperrt wurde und dem die Aberkennung seiner sieben Tour-Siege droht, sagte beim Welt-Krebs-Kongress im kanadischen Montreal der Nachrichtenagentur "AFP": "Nein, ich habe absolut keine Angst."
Auf dem Kongress stellte sich der 40-Jährige so vor: "Mein Name ist Lance Armstrong, ich habe den Krebs besiegt. Und ja, ich habe die Tour de France siebenmal gewonnen. Und an alle, die nicht wissen, worüber ich rede: Ich liebe euch."
Armstrong hat mit seiner Livestrong-Kampagne bereits fast 500 Millionen Dollar im Kampf gegen den Krebs gesammelt. "Es gibt noch viel zu tun", sagte Armstrong und stellte klar: "Ich werde mich nicht ablenken lassen."
Anschließend machte er sich mit seinen Fans zu einem 7,5 km langen Trainingslauf zum Mount Royal auf.
Nach der Sperre und Aberkennung seiner Titel durch die USADA muss Armstrong das Urteil der UCI abwarten. Nur der Radsportweltverband, der sich alle Unterlagen noch einmal ansehen will, kann Armstrong letztlich aus den Siegerlisten streichen.
