Der russische Radprofi Alexander Serebrijakow ist nach einer positiv auf das Blutdopingmittel Epo getesteten Urinprobe vom Weltverband UCI vorläufig gesperrt worden.

Die Probe des Fahrers vom baskischen Team Euskaltel-Euskadi stammte von einem Test außerhalb eines Wettkampfs im März und war in Köln untersucht worden.

Der 25-Jährige hat auf das Recht verzichtet, die Öffnung der B-Probe zu verlangen, und sein Vergehen eingeräumt.

"Ich möchte klarstellen, dass das Team nichts mit dieser Situation zu tun hat, da es ein persönlicher Fall ist, den ich in den nächsten Tagen zu erklären versuche", teilte der Russe mit: "Ich bedaure das Geschehene zutiefst und bitte das ganze Team und meine Kollegen um Verzeihung."

Euskaltel hat Serebrijakow, der eigentlich am Sonntag beim Klassiker Paris-Roubaix starten sollte, umgehend entlassen.

"Wir sind erstaunt darüber, dass es immer noch Fahrer gibt, die nicht verstehen, dass der Radsport ein sauberer Sport ohne Abwege sein muss", heißt es in einem Statement des Rennstalls.

Die provisorische Sperre bleibe in Kraft, bis der russische Radsportverband darüber entscheide, ob Serebrijakow gegen die Anti-Doping-Regeln der UCI verstoßen habe, hieß es in einer Mitteilung des Weltverbandes.

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