Nach dem Sieg bei der Flandern-Rundfahrt der U23 steht Rick Zabel zunehmend im Rampenlicht. Im Interview mit SPORT1 hat der Sohn von Sprint-Legende Erik Zabel jetzt über seine Zukunft und die Rolle seines Vaters gesprochen.

Vater Zabel hatte 2007 die Einnahme von Doping gestanden. Für den Newcomer bleibt der ehemalige Telekom-Profi trotzdem ein Vorbild:

"Jeder Mensch macht Fehler. Ich habe es so empfunden, dass er mit seiner Beichte dem Radsport helfen und der neuen Generation eine Chance geben wollte. Deshalb ist er meiner Meinung nach einer der Vorreiter des sauberen Radsports."

Vergleiche mit seinem Vater sieht der 19-Jährige gelassen: "Das schmeichelt mir eher. Mein Vater war einer der größten Rennfahrer, die es im Radsport gegeben hat - der Beste aus Deutschland. Dieser Vergleich macht mich stolz."

Der Nachwuchsfahrer räumt Parallelen zur Sprintstärke seines Vorbilds ein und misst seinem Vater einen erheblichen Anteil an seiner persönlichen Entwicklung bei: "Er hat nie aktiv in meine Karriere eingegriffen, sondern hat es sich von außen angeschaut. Das hat mir sehr geholfen."

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