Der umstrittene Pat McQuaid will bei der Wahl im September Präsident des Radsport-Weltverbandes UCI bleiben.

Der 63-Jährige erhielt die Unterstützung seines nationalen Verbandes Cycling Ireland für eine dritte Kandidatur. McQuaid ist als Nachfolger des Niederländers Hein Verbruggen seit 2005 im Amt. Er ist bislang der einzige Kandidat für das Präsidenten-Amt.

Pat McQuaid und UCI-Ehrenpräsident Verbruggen waren nach dem Doping-Geständnis des gefallenen Radsporthelden Lance Armstrong heftig unter Beschuss geraten.

McQuaid war zögerliches Verhalten vorgeworfen worden. Verbruggen gab sogar zu, von auffälligen Blutwerten beim Amerikaner gewusst zu haben. IOC-Präsident Jacques Rogge bezeichnete das Vorgehen der UCI als "Interessenskonflikt und Fehler".

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