Der dopinggeständige frühere Radprofi Lance Armstrong ist im Jahr seines ersten Tour-de-France-Sieges 1999 während der Frankreich-Rundfahrt offenbar viermal positiv auf Dopingsubstanzen getestet worden.

Das berichtet die belgische Tageszeitung "Het Nieuwsblad" mit Verweis auf ein internes Schriftstück des Weltverbandes UCI.

So seien bei Armstrong am 4., 14., 15. sowie 21. Juli Corticosteroide nachgewiesen worden.

Bislang war von einer positiven Probe die Rede gewesen. Diese hatte der Texaner mit einer Salbe zur Behandlung von Schmerzen beim Sitzen auf dem Sattel erklärt.

Hierzu hatte Armstrong der umstrittene Mediziner Luis Del Moral ein Attest ausgestellt.

Armstrong hatte im Januar in einem TV-Interview erstmals die Einnahme von Dopingmitteln während seiner Zeit als Radprofi gestanden.

Zuvor hatte die US-Antidoping-Agentur USADA dem 41-Jährigen in einem Bericht massive Dopingvergehen nachgewiesen.

Der Radsport-Weltverband UCI erkannte daraufhin nach Prüfung der Unterlagen Armstrongs sieben Tour-de-France-Siege ab und belegte ihn mit einer lebenslangen Sperre.

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