Radprofi Vincenzo Nibali hat sich den Gesamtsieg beim Giro del Trentino gesichert, dabei aber vom Pech seines Konkurrenten Bradley Wiggins profitiert.

Der entscheidenden Attacke des italienischen Astana-Fahrers konnte der britischeTour-de-France-Sieger wegen eines technischen Defekts an seinem Rad nichts entgegensetzen.

Nibali gewann die letzte Etappe von Arco nach Sega di Ala und setzte sich damit auch in der Gesamtwertung vor seinem Landsmann Mauro Santambrogio (Vini Fantini) und dem Polen Przemyslaw Niemiec (Lampre) an die Spitze.

Wiggins blieb mit 1:39 Minuten Rückstand nur der neunte Platz, insgesamt landete der Skyfahrer 1:40 Minuten hinter Nibali auf Rang fünf.

"Wir müssen auf die guten Dinge dieses Rennens schauen", sagte Sky-Sportdirektor Marcus Ljungqvist: "Das sind zwei Etappensiege, die gute Arbeit und der Formaufbau für den Giro. Wenn sich die Jungs erholen, sind wir im Mai in Form".

Der Giro d'Italia - der erste Saisonhöhepunkt für Wiggins - findet vom 4. bis 25. Mai statt.

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